Temperatur, Atemfrequenz, Puls, Sauerstoffsättigung und Schmerzskalen sind niedrigschwellige Anhaltspunkte. Messen Sie nach Ruhe, notieren Sie Einheiten, vermeiden Sie Einzelwerte ohne Kontext. Kombinieren Sie Zahl und Eindruck: blass, warm, ängstlich, schläfrig. Diese Mischung zeigt, wie der Körper reagiert, und leitet Entscheidungen verlässlicher als Bauchgefühl allein.
Kurz, präzise, wiederholbar: Zeit, Wert, Eindruck, Maßnahme. Verwenden Sie eine einfache Tabelle oder Karteikarten. Wiederkehrende Felder nehmen Denklast, verhindern Auslassungen und erleichtern Vergleiche. So bleibt der Kopf frei für das Wesentliche, nämlich die nächste sinnvolle Entscheidung entlang klarer, vorher definierter Schritte.
Ob App, Ausdruck oder Notizbuch: Entscheidend ist Nutzbarkeit im Alltag. Offline verfügbar, schnell greifbar, datensparsam und für Angehörige verständlich – diese Kriterien wiegen schwerer als bunte Oberflächen. Wählen Sie das System, das Sie wirklich nutzen, sonst bricht die beste Struktur in entscheidenden Momenten weg.